Sie finden in diesem Bereich der Web Site psychoscripte kurze Erläuterungen zu den häufigsten psychischen Störungen mit Informationen zu den mutmaßlichen Ursachen, dem Störungsbild und den Therapie-Möglichkeiten.
Psychische
Störungen bzw. Krankheiten sind seltene Verhaltensmuster, die
von der Norm abweichen. Die Mitmenschen denken daher über die
Ursachen nach und suchen diese eher in der Person, als in der jeweiligen
Situation.
Da die psychische Störung aber trotz des Nachdenkens rätselhaft bleibt, halten viele Menschen psychisch Kranke für unberechenbar, nicht selten sogar für gefährlicher als andere Leute. Diese Einschätzung widerspricht zwar den einschlägigen Statistiken; doch die sind der Allgemeinheit weitgehend unbekannt. Das Meinungsbild wird eher durch die Sensationspresse geprägt.
Auch in der Psychiatrie und in der Klinischen Psychologie
sind die Ursachen psychischer Krankheiten noch umstritten. Die Mehrheit
der Fachleute ist allerdings davon überzeugt, dass es sich um
Störungen des Nervensystems handelt. Diese Störungen würden
teilweise durch Umwelteinflüsse, vor allem aber durch genetische
Faktoren hervorgerufen.
So plausibel diese Erklärung auch klingen mag - bewiesen ist sie keineswegs. Neuere Untersuchungen deuten sogar darauf hin, dass die seelische Traumatisierung in früher Kindheit einen größeren Einfluss als die Erbanlagen besitzt.
In diesem Bereich meiner Web Site habe ich einige psychische Störungen
herausgegriffen, um die Problematik beispielhaft zu skizzieren.
Persönlichkeitsstörungen
Schizophrenie
Depression
Angst, Panik
Multiple Persönlichkeitsstörung
Zum Begriff psychischer Störungen
Psychodiagnosen sind kein Gesellschaftsspiel. Es ist leicht, einen anderen Menschen im Zorn oder aus Gedankenlosigkeit als gestört, als psychisch krank, als irre oder nicht richtig tickend zu bezeichnen. Den Psycho-Profis fällt es nicht ganz so leicht, wenngleich ich mich des Eindrucks nicht erwehren kann, dass sie Begriffe wie "neurotisch", "schizophren", persönlichkeitsgestört, "zwangskrank" häufiger verwenden, als dies fachlich gerechtfertigt ist.
Immer noch ist eine Psychodiagnose diskriminierend. Sie kann Ehen und Freundschaften zerstören, zum Verlust des Arbeitsplatzes führen und auch sonst eine Vielzahl negativer Konsequenzen nach sich ziehen. Empirische Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass sich diese höchst unerwünschten Auswirkungen auch bei völlig Normalen zeigen, die fälschlicherweise für "psychisch krank" gehalten werden.
So schleuste z. B. der amerikanische Psychologie-Professor David Rosenhan acht psychisch unauffällige Versuchspersonen in psychiatrische Kliniken ein. Diese gaben wahrheitswidrig vor, "Stimmen" zu hören. Ansonsten benahmen sie sich völlig normal. Keine Testperson wurde als gesund erkannt. Die Simulanten wurden vielmehr als schizophren oder psychotisch diagnostiziert und mit Psychopharmaka behandelt.
Nach Bekanntgabe der Versuchsergebnisse behauptete eine bisher unbeteiligte Klinik, ihr könne so etwas nicht passieren. Daraufhin teilte Rosenhan diesem Krankenhaus mit, er werde ihm innerhalb von drei Monaten einige Pseudopatienten schicken. Die Klinik solle die Wahrscheinlichkeit bewerten, mit der die in dieser Zeit aufgenommenen Patienten Simulanten seien. In Wirklichkeit allerdings überwies der Psychologe dem Krankenhaus überhaupt keine Patienten, weder echte, noch getürkte. Dennoch diagnostizierte die Klinik von den aufgenommenen 193 Patienten 41 als Pseudopatienten, weitere 42 wurden für verdächtig gehalten.
Also: Vorsicht mit Psychodiagnosen. Es kann jeden treffen, auch Sie, lieber Leser.
Sensiblere Leser haben meinen bisherigen Ausführungen wahrscheinlich entnommen, dass mir beim Konzept der "psychischen Krankheiten" und der "Psychodiagnosen" eher unbehaglich zumute ist. Dies trifft zu. Im Laufe der Jahre habe ich mich sogar zu der Erkenntnis durchgerungen, dass "psychische Krankheiten" im Grunde "Science Fiction" sind. Sie sind "Alien Horror" auf pseudo-wissenschaftlicher Grundlage. Warum dies so ist, habe ich hier ausführlich begründet.
Und so habe ich vorübergehend mit dem Gedanken gespielt, das "Lexikon der psychischen Störungen" zu löschen. Dennoch habe ich mich entschieden, auf diesen Schritt vorerst zu verzichten. Der Grund: Diese Psychodiagnosen sind in Gebrauch, sie werden tausendfach vergeben, aber selten hinlänglich erklärt. Viele Menschen surfen im Internet auf der Suche nach Definitionen. Dieses Bedürfnis möchte ich hiermit befriedigen. Doch, lieber Leser, bedenken Sie stets: Psychodiagnosen schaden Ihrer Gesundheit!
Haben Sie Probleme
im Beruf, in der Parnerschaft?
Haben Ihre Kinder Schulschwierigkeiten?
Möchten Sie sich beruflich weiterentwickeln?
Brauchen Sie einen Coach mit Management-Erfahrung?
Möchten Sie das Rauchen aufgeben, abnehmen, weniger Alkohol trinken?
Wissen Sie nicht, wie Sie mit psychisch kranken Angehörigen umgehen
sollen?
Ich bin Klinischer Psychologe, Wirtschaftspsychologe, Doktor der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und habe eine Zulassung zur Psychotherapie.
Seit über 25 Jahren arbeite ich in wissenschaftlichen, klinischen und wirtschaftspsychologischen Arbeitsfeldern.
eMail
Tel. 0911-9197442